Die Sparkasse in Bremen muss einem Kunden wegen fehlerhafter Vermögensverwaltung mehr als 170 000 Euro Schadenersatz zahlen. Außerdem muss der Kunde einen Wertpapierkredit von fast 300 000 Euro nicht zurückzahlen. Dies hat das Oberlandesgericht Bremen entschieden (Az. 2 O 1673/02, nicht rechtskräftig).

Der 67-jährige Kunde hat der Sparkasse seine Altersreserven zur Vermögensverwaltung überlassen. Das Kapital sollte erhalten bleiben. „Die Sparkasse investierte das Geld aber nicht nur in spekulative Aktien. Die Risiken wurden auch noch durch einen Wertpapierkredit von etwa 300 000 Euro erhöht“, erklärt der Berliner Anwalt Dietmar Kälberer.

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