Ein Haus für andere

Die vermietete Immobilie ist eine Alternative für Leute, die schon ein Eigenheim haben.

Wer eine Immobilie nicht für sich selbst nutzen, sondern vermieten will, sollte darauf achten, dass er ­einen großen Teil des Kaufpreises ­finanziert. Zu viel Eigenkapital würde ihm die Steuerspareffekte ­zunichte machen. Anders als Eigenheimer dürfen Vermieter Finan­zierungskosten nämlich von der Steuer absetzen. Das lohnt sich natürlich vor allem für die, die einen hohen Steuersatz haben.

Doch von der Steuerersparnis allein sollte sich niemand locken lassen. Vermietete Immobilien können hohe Verluste bringen. Beispielsweise dann, wenn die Mieteinnahmen nicht reichen, um die laufende Kreditrate und die Bewirtschaftungskosten zu decken.

Ein weitere Rolle spielt die Lage der Immobilie. Ist die schlecht, fallen die Mieteinnahmen geringer aus als kalkuliert und auch der Wert steigt nicht. Im Gegenteil: Verkaufen die frustrierten Anleger wieder, müssen sie oft hohe Abschläge hinnehmen.

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