Wer besonders intelligent ist, hat nicht automatisch mehr Geld als andere. Eine Langzeitstudie der Ohio State University zeigt, dass Menschen mit hohem Intelligenzquotienten nicht reicher sind und genauso oft in finanzielle Schwierigkeiten geraten wie normal begabte Menschen. Zwar verdienen Superhirne tendenziell besser: Bei einem IQ von über 130 haben sie ­etwa 4 000 bis 13 000 Euro pro Jahr mehr in der Tasche als Menschen mit einem Normal-IQ von rund 100. Aber sie häufen nicht mehr Reichtum an – offenbar weil sie weniger sparen. „Der IQ steht in keinerlei Beziehung zum Reichtum“, berichtet der Autor der Studie, Jay Zagorsky.

Egal ob unterdurchschnittlich intelligent, durchschnittlich intelligent oder genial: Der Anteil derer, die in Finanzproblemen stecken, ihre Kreditlinie ausgereizt haben oder ihre Rechnungen manchmal nicht bezahlen können, ist bei allen Untersuchten ähnlich.

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