Fallen für Kapitalanleger in Immobilien

Eigentümer, die anderen ihre Immobilie anvertrauen, gehen Risiken ein. Viele sind unnötig.

Mietervermittlung. Makler, dieauf das schnelle Geld erpicht sind, vermitteln unzuverlässige oder zahlungsschwache Mieter und verzichten auf schriftliche Selbstauskünfte von Mietinteressenten. Risiko: Die Eigentümer bekommen einen Problemmieter, der den Hausfrieden stört und die Miete nicht zahlt.

Mietgarantie. Käufer, die Eigentumswohnungen als Kapitalanlage erwerben, werden von Bauträgern häufig mit einer Mietgarantie geködert. Eine Mietgarantie sichert dem Käufer eine feste Miete für die ersten fünf bis zehn Jahre nach dem Kauf zu. Risiko: Mietgarantiegeber können Pleite gehen. Die „garantierte“ Miete fällt dann aus.

Mietverwaltung. Eine Mietverwaltung durch Dritte kostet Gebühren und ist bei Eigentumswohnungen in der Regel überflüssig. Risiko: Übernimmt der Mietverwalter auch das Eintreiben der Miete, besteht die Gefahr, dass er die Mieteinnahmen veruntreut.

Hausverwaltung. Gebühren an den Hausverwalter sind hinausgeschmissenes Geld, sofern dieser seine Kernaufgaben wie zum Beispiel die Vergabe von Instandhaltungsarbeiten am Haus oder die jährlichen Verwalterabrechnungen nicht oder schlecht erfüllt. Risiko: Hausverwalter verschwindet mit dem Hausgeld der Eigentümer.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1547 Nutzer finden das hilfreich.