Zahlt ein Vermieter einem Mieter Geld, um ihn schneller aus der Wohnung zu bekommen, kann er die Zahlung als Werbungskosten steuerlich absetzen. Das gilt aber nur, wenn er die Wohnung anschließend weitervermieten will, hat der Bundesfinanzhof klargestellt (Az. IX R 38/03).

Die Abstandszahlung müsse das Ziel haben, künftige Mieteinnahmen zu sichern oder zu erhöhen. Zieht der Vermieter nach dem Mieterauszug selbst ein, gibt es keine Steuervorteile.

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