Bei Wertpapieren ist die Sache klar: Kaufen und verkaufen Anleger sie innerhalb eines Jahres mit Verlust, verrechnet das Finanzamt die Miesen mit Gewinnen aus anderen Veräußerungsgeschäften. Doch was geschieht, wenn jemand in so kurzer Zeit sein Auto oder seinen Pelzmantel mit Verlust abstößt? Kann er damit auch seine Gewinne drücken? Die Finanzverwaltung sagt: Nein. Sie findet, dass die Dinge des täglichen Lebens normalerweise nicht im Wert steigen und beim Verkauf immer Verluste bringen (bundesweit abgestimmter Erlass der OFD Chemnitz, S 2256 - 38/5 - St 22). Und wenn man doch Gewinne macht? Dann muss man sie nach dieser Logik auch nicht versteuern.

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