Verluste Meldung

Künstler können viele Jahre Verluste machen, ohne dass der Fiskus gleich Liebhaberei unterstellen darf. Das entschied im Fall eines Malers und Grafikers der Bundesfinanzhof (BFH).

Der Mann arbeitet teils selbstständig und teils angestellt. Als Selbstständiger machte er elf Jahre lang überwiegend Verluste. Das Finanzamt und das Finanzgericht stuften deshalb das freie Schaffen als Liebhaberei ein und erkannten die Verluste nicht an. Das sieht der BFH anders.

Lange Verluste von Künstlern könnten Ausdruck eines kritischen und zurückhaltenden Kunstmarktes sein. Ihr Werk sei zum Beispiel etwas anderes als das Betreiben einer Tierzucht (Az.  XI R 46/01).

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