„Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen, hierzu gehört insbesondere eine geeignete Bereifung“ – diese Vorschrift hat das Oberlandesgericht Oldenburg für zu ungenau und damit ungültig erklärt. Verkehrsminister Peter Ramsauer kündigte an, durch eine neue Verordnung Klarheit zu schaffen. Unabhängig davon, wie die Neuregelung letztlich formuliert sein wird, stellt sich die Frage, woran ein Winterreifen überhaupt zu erkennen ist. Das M+S-Zeichen auf der Reifenflanke steht für Matsch+Schnee, wird jedoch von chinesischen und amerikanischen Reifenherstellern auch auf Sommerreifen gedruckt. Erst das Schneeflockensymbol belegt die Wintertauglichkeit – auch von Ganzjahresreifen. Typisch für Winterreifen sind die feinen Lamellen im Profil. Bei einem abgefahrenen Reifen verschwinden die feinen Lamellen zuerst. Ein Winterreifen sollte mindestens vier Millimeter Profiltiefe aufweisen.

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