Seit Januar 1974 gilt in Deutsch­land die Gurt­pflicht. Seitdem müssen Auto­fahrer bei jeder Fahrt den Sicher­heits­gurt anlegen – sonst drohen Verwarngelder. Der Gurt ist Lebens­retter Nummer eins. Während sich Fahrer von Pkw meist anschnallen, gibt es bei Kapitänen der Land­straße, aber auch bei Trans­porter-Fahrern viele Gurtmuffel. Die Anlegequote bei Lkw-Fahrern liegt nur bei gut 60 Prozent, so der Deutsche Verkehrssicherheitsrat. Er warnt: Schon bei einer Geschwindig­keit von 30 km/h können tödliche Verletzungen drohen, wenn man nicht ange­schnallt ist. In den vergangenen 40 Jahren hat sich am Grund­konzept des Sicher­heits­gurts nicht viel verändert – es gilt als ausgereift. Weiter­entwickelt werden nur Gurt­kraft­begrenzer. Sie begrenzen die Rück­halte­kraft des Gurtes auf den Insassen, damit er sich nicht verletzt, wenn der Gurt beim Aufprall schlag­artig angezogen wird. Der Gurt soll Leben retten, sie dabei aber möglichst nicht verletzen.

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