So haben wir getestet

Im Test

Finanztest hat 130 Tarife von 34 Rechts­schutz­versicherern untersucht. Wir haben ausschließ­lich reine Verkehrs­rechts­schutz­versicherungen für Privatpersonen ohne Kombinations­produkte einbezogen (Alter des Versicherungs­nehmers: 40 Jahre). Fünf Fälle haben wir gebildet: Familie ohne oder mit einem Kraft­fahrt­zeug sowie mit mehreren Kraft­fahr­zeugen, Allein­stehende ohne oder mit Kraft­fahr­zeug.

Mitversicherte Personen (Kinder, Partner)

Der Umfang der mitversicherten Personen ist nicht in die Bewertung einge­flossen, sondern separat dargestellt. Im Familien­tarif sind Partner und minderjäh­rige Kinder immer als Verkehrs­teilnehmer (Fußgänger, Radfahrer und Fahr­gast im öffent­lichen Verkehr) mitversichert. Wir stellen dar, wie Partner und voll­jährige Kinder als Fahrer oder Halter eines Kraft­fahr­zeugs mitversichert sind.

Jahres­beitrag

Die Tabelle zeigt Beiträge für Verträge mit einem Jahr Lauf­zeit bei jähr­licher Zahlungs­weise und unterschiedlichen Selbst­behalten.

So setzt sich das Finanztest-Qualitäts­urteil zusammen

Bedingungen (90 Prozent)

Bewertet haben wir den Rechts­schutz für Schaden­ersatz, Vertrags- und Sachenrecht inklusive Mietwagen­verträge, Steuer-, Sozial­gerichts-, Verwaltungs- und Strafrecht, Opferrecht, Ordnungs­widrigkeiten und Mediation.

Außerdem haben wir unter anderem die Höhe der Deckungs­summen, den Verzicht auf Warte­zeiten, den Umfang des welt­weiten Schutzes sowie die Rege­lungen zur Definition des Versicherungs­falls bewertet. Die Höhe der Beiträge ist nicht in die Bewertung einge­flossen.

Verständlich­keit (10 Prozent)

Bewertet haben wir die Versicherungs­bedingungen nach den Kriterien Lesbarkeit, Verständlich­keit, Über­sicht­lich­keit und Wider­sprüchlich­keit. Maßstab für die Bewertung war unter anderem der Verständlich­keits­index der Universität Hohen­heim.

Bewertete Bedingungen (Auswahl):

Deckungs­summe

Angegeben ist die Summe, bis zu der der Versicherer maximal inner­halb Europas beziehungs­weise welt­weit leistet.

Vertrags­rechts­schutz inklusive Mietwagen (Vertrags-/Sachenrecht):

Erfasst sind zum Beispiel Streitig­keiten rund um den Auto­kauf oder Ärger mit der Reparatur­werk­statt sowie Mietwagen- oder Cars­haring-Unternehmen.

eingeschränkt = Vertrags­recht ist versichert, aber nicht Streit rund um Mietwagen.

Sozial­gerichts­rechts­schutz in Verkehrs­sachen

Bei Wegeunfällen, also Unfällen auf dem Arbeitsweg, kann es zu Streitig­keiten mit dem Sozial­versicherungs­träger kommen, die hier abge­sichert sind.

eingeschränkt = Ein Versicherer leistet nicht im außerge­richt­lichen Verfahren.

Freie Wahl außerge­richt­licher Sach­verständiger

nein= Der Kunde muss hier beispiels­weise hinnehmen, dass sich der Versicherer bei der Wahl des außerge­richt­lichen Sach­verständigen ein Weisungs­recht vorbehält oder der Wahl zumindest zustimmen muss; oder die Kosten, die für ein Gutachten anfallen, werden nur bis zu einer bestimmten Höhe über­nommen.

ja= Der Kunde kann den Sach­verständigen frei wählen.

Allgemeine Warte­zeit

Einige Leistungen, wie Schutz im Vertrags- und Sachenrecht, gibt es erst nach einer Vertrags­lauf­zeit von meist drei Monaten. Für Schaden­ersatz­fälle besteht keine Warte­zeit. Viele Versicherer verzichten im Verkehrs­rechts­schutz generell auf eine Warte­zeit.

Zusatz­leistung

Verzicht auf Selbst­behalt nach anwalt­licher Erst­beratung

Ist der Fall nach einer anwalt­lichen Erst­beratung erledigt, muss der Kunde keinen Selbst­behalt zahlen.

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TestVerkehrs­rechts­schutzStand der Daten: 01.10.2018
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