Verkehrs­rechts­schutz Test

Es kracht auf deutschen Straßen – pro Minute etwa vier bis fünf Mal. Der Streit danach kann sehr teuer werden. Im Vorteil ist, wer eine Verkehrs­rechts­schutz­versicherung hat, die für die Kosten des Rechts­streits aufkommt. Die Stiftung Warentest hat anhand von fünf Modell­fällen 130 Verkehrs­rechts­schutz­tarife von 34 Versicherern getestet. 23 Tarife sind sehr gut, 22 gut. Sehr gute Tarife für Allein­stehende und Familien gibt es schon ab 70 Euro im Jahr – ohne Selbst­behalt.

Verkehrs­rechts­schutz passend zur Lebens­situation

Wer eine Verkehrs­rechts­schutz-Police abschließt, ist nicht nur als Auto­fahrer, sondern auch als Radfahrer und Fußgänger versichert – auch dann, wenn er kein eigenes Auto besitzt. Die 130 getesteten Tarife unterscheiden sich vor allem darin, welche Personen und wie viele Kraft­fahr­zeuge versichert sind. Ein Allein­stehender braucht anderen Rechts­schutz als eine Familie mit Kindern, die mehrere Fahr­zeuge hat. Auch wer kein Auto oder Motorrad hat, kann mit dem Mietwagen, als Fahr­radfahrer, Fußgänger oder Fahr­gast in einen Unfall verwickelt werden und muss gegebenenfalls für sein Recht vor Gericht ziehen.

Tipp: Wenn Sie sich darüber hinaus auch für private, berufliche und mietrecht­liche Streitig­keiten wappnen wollen, kommt für Sie eine allgemeine Rechts­schutz­versicherung in Betracht. In unserem Test Rechtsschutzversicherung finden Sie die besten Policen.

Das bietet der Verkehrs­rechts­schutz-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Unsere Tabellen zeigen Bewertungen für 130 Verkehrs­rechts­schutz-Tarife von 34 Versicherern. Wir nennen die Beiträge für Tarife in fünf Modell­fällen: Familien und Allein­stehende mit und ohne Fahr­zeug sowie Familien mit mehreren Fahr­zeugen. Sehr gute Tarife für Allein­stehende und Familien gibt es schon ab 70 Euro im Jahr.

Leistungen. Wir erklären anhand von zwei Infografiken, welche Rechts­streitig­keiten versichert sind und wo Fallen im Klein­gedruckten lauern. Außerdem erläutern wir, auf welche Leistungen Sie beim Abschluss einer Verkehrs­rechts­schutz­versicherung besonders achten sollten.

Kosten. Anhand von mehreren Kostenbei­spielen zeigen wir Ihnen, wie schnell Anwalts- und Gerichts­kosten in die Höhe schießen, wenn Sie Ihre Ansprüche vor Gericht geltend machen müssen – zum Beispiel Schaden­ersatz für ein kaputtes Auto oder Schmerzens­geld wegen erlittener Verletzungen.

Wechsel. Wir erklären, ob und wann sich ein Wechsel des Versicherers lohnt und warum Sie einen Blick in Ihren bestehenden Vertrag werfen sollten, wenn sich Ihre Lebens­umstände ändern.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus Finanztest 1/2019.

Verkehrs­rechts­schutz-Police lohnt sich auch für Fußgänger

Geht es um Verkehrs­rechts­schutz, sind Rechts­streitig­keiten nach Unfällen besonders häufig. Dabei stehen Unfälle mit dem Auto an erster Stelle. Bei Radfahrern und Fußgängern ist das Risiko, sich schwer zu verletzen, aber deutlich höher. Eine Verkehrs­rechts­schutz­versicherung lohnt sich deshalb gerade für die schwächsten Verkehrs­teilnehmer.

Abgas­skandal: Rechts­schutz hängt von gewähltem Tarif ab

Die Versicherung über­nimmt die Kosten des Rechts­streits nicht nur, wenn es darum geht, Schaden­ersatz nach Unfällen zu fordern. Sie springt auch ein, wenn es Ärger rund um den Auto­kauf gibt – allerdings nur, wenn der Tarif Rechts­schutz im Vertrags- und Sachenrecht umfasst. Dieser Bereich hat mit dem VW-Abgasskandal einen neuen Stellen­wert erreicht. Die Käufer fordern reihen­weise den Kauf­preis gegen Rück­gabe des Autos oder sie wollen einen vergleich­baren Neuwagen oder verlangen Schaden­ersatz, wenn sie ihr Auto doch behalten wollen. Auch hier steht der Rechts­schutz­versicherer für die Kosten ein.

Tipp: Achten Sie auch darauf, dass Ihre Police auch bei Streit um einen Mietwagen leistet.

Was die Versicherung zahlt

Mit einer Verkehrs­rechts­schutz­versicherung geht der Versicherte kein Risiko ein, wenn der Streit vor Gericht landet: Die Versicherung kommt für den eigenen und den gegnerischen Anwalt auf, trägt die Kosten für Gericht und gericht­liche Gutachten. Aber auch, wenn der Fall außerge­richt­lich mithilfe eines Anwalts geklärt wird, über­nimmt der Versicherer in vielen Fällen die Kosten.

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TestVerkehrs­rechts­schutzStand der Daten: 01.10.2018
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