Verkehrs­recht Miser­abler Fahr­radweg

Wer auf einem Radweg stürzt, der durch Risse und Kuhlen uneben ist, hat keinen Anspruch auf Schaden­ersatz, so das Land­gericht Magdeburg (Az. 10 O 984/17). Gemeinden seien nur verpflichtet, vor Gefahren zu warnen, wenn diese nicht von selbst erkenn­bar sind.

Tipp: Ist ein Radweg durch ein blaues Radwegschild ausgewiesen und damit benut­zungs­pflichtig, so gilt das nur, wenn der Radweg in Ordnung und befahr­bar ist. Ansonsten dürfen Radfahrer auf der Straße fahren.

Mehr zum Thema

  • Winter­dienst Wann Mieter und Eigentümer Schnee schippen müssen

    - Wer haftet für Stürze auf schlecht geräumten Gehwegen? Hier erfahren Haus­eigentümer und Mieter die Regeln für den Winter­dienst – und wie sie dabei Steuern sparen.

  • Schaden­ersatz nach Unfall Ohne Sicher­heits­gurt Kürzung möglich

    - Ein schwer verletzter Auto­fahrer muss sich ein Mitverschulden von 30 Prozent anrechnen lassen, weil er nicht ange­schnallt war. Statt der geforderten 45 000 Euro...

  • Verkehrs­recht Amt darf Kenn­zeichen „HH 1933“ einziehen

    - Ein Straßenverkehrs­amt darf ein Auto­kenn­zeichen mit den Initialen „HH 1933“ wieder einziehen, entschied das Ober­verwaltungs­gericht Münster. Das Amt hatte das...

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.