Wer auf einem Radweg stürzt, der durch Risse und Kuhlen uneben ist, hat keinen Anspruch auf Schaden­ersatz, so das Land­gericht Magdeburg (Az. 10 O 984/17). Gemeinden seien nur verpflichtet, vor Gefahren zu warnen, wenn diese nicht von selbst erkenn­bar sind.

Tipp: Ist ein Radweg durch ein blaues Radwegschild ausgewiesen und damit benut­zungs­pflichtig, so gilt das nur, wenn der Radweg in Ordnung und befahr­bar ist. Ansonsten dürfen Radfahrer auf der Straße fahren.

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