Katerstimmung am Neujahrsmorgen kann auch denjenigen ereilen, der zu spät registriert, dass mit einem Jahreswechsel auch Forderungen verjähren. Betroffen sind vor allem offene Rechnungen mit einer Verjährungsfrist von zwei oder vier Jahren. Denn bei ihnen endet die Frist laut Gesetz immer am 31. Dezember um 24 Uhr. Hierzu zählen beispielsweise nicht bezahlte Handwerkerrechnungen oder Nebenkostenabrechnungen.

Offene Rechnungen mit anderen Verjährungsfristen können dagegen auch mitten im Jahr verfallen. Denn ihre Frist beginnt ab der Entstehung des Anspruchs und endet entsprechend der gesetzlichen Fristen auch mitten im Jahr.

Wer noch auf offenen Rechnungen sitzt, rettet diese, wenn der säumige Kunde seine Schulden noch vor dem Silvesterfeuerwerk anerkennt. Oder indem der Gläubiger einen Mahnbescheid beantragt oder bei Gericht klagt.

Unsere Tabelle zeigt, wann nach bisher geltendem Recht Schulden verjähren. Ab dem 1. Januar 2002 gilt jedoch für viele Forderungen ein neues Verjährungsrecht, das viele Änderungen mit sich bringt.

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