Verhütung Meldung

Der wissenschaftliche Streit über die Risiken von Antibabypillen der "dritten Generation" geht weiter. Eine Studie amerikanischer Mediziner im "British Medical Journal" legt jetzt nahe, dass Pillen, die die Wirkstoffe Gestoden oder Desogestrel enthalten, das Risiko einer Venenthrombose oder Lungenembolie erhöhen. Erst vor wenigen Monaten hatten britische Forscher Entwarnung gegeben ­ ebenfalls im "British Medical Journal". Die Zeitschrift kommentiert die neuere Studie als wichtigste Veröffentlichung, die bisher zu diesem Thema erschienen ist. Das Berliner arznei-telegramm fordert sogar, desogestrel- und gestodenhaltige Pillen vom Markt zu nehmen.

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