Millionen von Frauen nehmen die Pille. Die Mittel verhüten zuver­lässig, fördern aber Blut­gerinnsel, also Thrombosen. Das Risiko ist zwar gering – hängt aber klar vom Präparat ab. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Europäischen Arznei­mittel­behörde. Am sichersten sind Stan­dard­mittel mit dem Gestagen Levon­orgestrel, Nore­thisteron oder Norgestimat. Von 10 000 Frauen, die diese Pillen nehmen, erleiden pro Jahr etwa 5 bis 7 eine Thrombose. Bei den Frauen, die mit neueren Präparaten, etwa mit dem Gestagen Gestoden, Deso­gestrel, Drospirenon verhüten, sind es etwa doppelt so viele. Diese Pillen werden oft intensiv vermarktet. Auch die Stiftung Warentest bewertet sie als wenig geeignet. Unter 10 000 Frauen, die nicht die Pille nehmen, bekommen 2 im Jahr Thrombosen.

Tipp: Nehmen Sie möglichst ein geeignetes Präparat wie Cilest, Femigoa, Leios, Leona, Miranova. Und egal welches – gehen Sie bei Thrombose­verdacht sofort zum Arzt. Zu den Warnzeichen zählen Schmerzen und Schwel­lungen im Bein, Stechen in der Brust und Luft­not.

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