Verschleierte Werbung als „Tarif-Empfehlung“ anpreisen – dieser Praxis des Vergleichs­portals Check 24 hat das Land­gericht München einen Riegel vorgeschoben. Check 24 hatte beim Vergleich von Mobil­funk­tarifen ein Angebot als „Tarif-Empfehlung“ hervorgehoben, das teurer war als andere Tarife. Bei der Empfehlung handelte es sich um eine Anzeige. Die Verbraucherzentrale Bayern hatte diese Form der verschleierten Werbung von Check 24 kritisiert. Nachdem das Portal keine Unterlassungs­erklärung abgeben wollte, beantragte die Verbraucherzentrale eine einst­weilige Verfügung und bekam recht. Check 24 hat die entsprechende Werbung darauf­hin als „Anzeige“ gekenn­zeichnet. Verbraucher sollten Vergleichs­portalen nicht blind vertrauen. Beim Test von Stromtarifrechnern, test 3/2013, kam die Stiftung Warentest zu dem Ergebnis, dass es keinem Portal gut gelang, güns­tige und faire Tarife zu finden.

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