So haben wir getestet

Im Test

Finanztest hat 53 Rechts­schutz­pakete von 23 Rechts­schutz­versicherern untersucht. Die Pakete umfassen Schutz für Nicht­selbst­ständige in den Lebens­bereichen Privat, Beruf und Verkehr (PBV). Getestet wurden Versicherungen für eine Familie mit zwei Kindern. Der Versicherungs­nehmer ist 40 Jahre alt und arbeitet als Angestellter.

Die Tarife enthalten alle mindestens diese Leistungs­arten: welt­weite Deckung für Schaden­ersatz­rechts­schutz, Arbeits­rechts­schutz, Rechts­schutz im Vertrags- und Sachenrecht (auch außerge­richt­lich), Steuer­rechts­schutz vor Gerichten, Sozial­gerichts­rechts­schutz, Verwaltungs­rechts­schutz in Verkehrs­sachen, Disziplinar- und Standes­rechts­schutz, Straf­rechts­schutz, Ordnungs­widrigkeiten­rechts­schutz, Beratungs­rechts­schutz im Familien- und Erbrecht.

Angebote ohne diesen Mindest­schutz sind nicht aufgeführt. Die Verträge sind nicht an den Abschluss weiterer Policen beim Versicherer gebunden. Die Tabelle zeigt Tarife mit 150 Euro Selbst­beteiligung (SB). Bietet ein Versicherer keinen Tarif mit 150 Euro SB an, aber etwa einen mit 250 Euro, ist dieser genannt.

Diese Versicherer nahmen nicht am Test teil

Diese Rechts­schutz­versicherer haben sich geweigert, an der Unter­suchung der Stiftung Warentest teil­zunehmen:

Auxilia
Concordia
Continentale
DEVK
Ideal
Württem­bergische

Versicherungs­bedingungen (90 Prozent)

Die Teilnote für die Versicherungs­bedingungen ergibt sich aus einer Fülle von Bewertungs­kriterien. Sehr wichtig ist der Umfang des Rechts­schutzes in wichtigen Lebens­bereichen. Positiv haben wir es zum Beispiel gewertet, wenn Kunden im Streit bereits vor einer gericht­lichen Auseinander­setzung Rechts­schutz haben und einen Rechts­anwalt beauftragen können. Der Umfang des Rechts­schutzes für Kapital­anlagestreitig­keiten, für Mediation und für Beratungen im Familien-, Lebens­part­nerschafts- und Erbrecht floss in unsere Bewertung ein. ࿬Relevant für die Teilnote waren ferner der Kreis der mitversicherten Personen und die Höhe der Deckungs­summe. Weiterer wichtiger Bewertungs­teil ist, ob der Tarif etwa eine verbraucherfreundliche Regelung des Versicherungs­falls umfasst (Erläuterungen dazu im Testbe­richt nach dem Frei­schalten). Manche Versicherer haben ihn ganz neu definiert. Das läuft der verbraucherfreundlichen Recht­sprechung des Bundes­gerichts­hofs zum Versicherungs­fall entgegen und kann für Verbraucher zu über­raschenden Leistungs­ablehnungen führen.

Verständlich­keit der Versicherungs­bedingungen (10 Prozent)

Bewertet haben wir die Versicherungs­bedingungen außerdem nach den Kriterien Lesbarkeit, Verständlich­keit, Über­sicht­lich­keit und Wider­sprüchlich­keit. Maßstab war unter anderem der Verständlich­keits­index der Universität Hohen­heim.

Jahres­beitrag bei 150 Euro Selbst­beteiligung

Wir haben die Beiträge für Rechts­schutz­versicherungs­verträge mit einem Jahr Lauf­zeit und einer Selbst­beteiligung von 150 Euro dargestellt. Bei einigen Anbietern hängt der Preis vom Wohn­ort (Post­leitzahl) des Versicherungs­nehmers ab. In diesen Fällen haben wir in unseren Tabellen den nied­rigsten und den höchsten Beitrag angegeben.

Jahres­beitrag Wohnen bei 150 Euro Selbst­beteiligung

Wer einen Rechts­schutz in seiner Eigenschaft als Mieter oder Eigentümer möchte, muss diesen Rechts­schutz-Baustein in der Regel gegen Aufpreis dazu­buchen.

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TestVergleich Rechts­schutz­versicherungStand der Daten: 01.01.2020
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