So ist test.de vorgegangen

Im Vergleich: Mittel­werte von 9 Gasbrenn­wert­kesseln (test 07/2010), 10 Holz­pelletkesseln (test 07/2009) und 10 Ölbrenn­wert­kesseln (test 05/2008).

Alle Berechnungen erfolgten für ein Modell­haus: Bestands­gebäude in Massivbau­weise (mäßige Wärmedämmung, frei­stehend mit 130 m² beheizte Wohn­fläche, 18 000 kWh Heiz­wärmebedarf pro Jahr). Die Warm­wasser­bereitung wurde pauschal mit 4 222 kWh pro Jahr berück­sichtigt.

Energiekosten: Mitt­lere Brenn­stoff­kosten aus den Jahren 2007 bis 2009. Strom­kosten: 0,22 Cent je Kilowatt­stunde.

Kohlen­dioxid­emissionen: Angabe in Kohlen­dioxidäquivalenten inklusive anderer Treib­hausgase wie Methan, Lachgas, einschließ­lich der Vorketten wie Förderung, Aufbereitung und Trans­port in Anlehnung an GEMIS 4.5. Bei Holz­pellets wurde berück­sichtigt, dass beim Pflanzen­wachs­tum Kohlen­dioxid gebunden wird.

Primär­energie­verbrauch: Primär­energie­faktoren nach DIN V 4701–10:2003-08. Den Strom­verbrauch für die Systeme ermittelten wir bei Voll­last und Teillasten. Holz­pelletkessel: Strom­verbrauch inklusive Zünd- und Anheiz­vorgänge sowie Pauschale für Pellet­trans­port aus dem Lager in den Tages­behälter.

Endenergieverbrauch: Einge­setzte Energiemenge aus den Brenn­stoffen Öl, Gas oder Holz­pellets, um den für das Modell­haus benötigten Heiz- und Warm­wasser­energiebedarf pro Jahr zu erreichen.

Normnut­zungs­grad: Ohne Warm­wasser­bereitung. Brenn­wert­bezogener Jahres­nutzungs­grad bei Gas- und Ölbrenn­wert­kessel in Anlehnung an DIN 4702,Teil 8 (1990–03). Heiz­wert­bezogener Nutzungs­grad bei Holz­pelletkessel in Anlehnung an DIN EN 303–5:1999-06.

Dieser Artikel ist hilfreich. 2187 Nutzer finden das hilfreich.