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Gewässerschaden-Haft­pflicht­versicherung im Vergleich: Empfehlens­werte Policen für Öltank­besitzer

Gewässerschaden-Haft­pflicht­versicherung im Vergleich Test

Läuft Heizöl aus, haften Öltank­besitzer, auch wenn sie keine Schuld trifft. Eine Gewässerschadenhaft­pflicht­versicherung kommt für den Schaden auf.

Wenige Tropfen Heizöl können Tausende Liter Wasser verseuchen. Wenn der Tank ausläuft oder die Rohre fürs Betanken kaputt gehen, haften oft die Grundstücks­besitzer. Der Schaden kann dann schnell in die Hundert­tausende gehen. Schutz bietet eine Gewässerschaden-Haft­pflicht­versicherung. Die Stiftung Warentest hat 43 Policen von 23 Versicherern untersucht und fest­gestellt: Gute Angebote gibt es schon für 23 Euro im Jahr.

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TestGewässerschaden-Haft­pflicht­versicherung im Vergleich20.08.2019
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Öltank ausgelaufen – das kann teuer werden

Die Zahl der Unfälle hält sich zwar in Grenzen: 2017 zählte das Statistische Bundes­amt 183 Unfälle mit „Heiz­ölver­braucher­anlagen“. Aber wenn so ein Öltank mal ausläuft, belaufen sich die Schäden oft auf fünf- oder gar sechs­stel­lige Summen.

Haus­eigentümer haftet auch, wenn er schuldlos ist

Beispiel: Eine Heizungs­firma baut Öltanks auf der Baustelle ordnungs­gemäß ein, ein Arbeiter vergisst aber später eine Schelle wieder dran­zuschrauben. Bei der ersten Heiz­öllieferung laufen 800 Liter Öl aus. Dass Spezialfirmen kontaminiertes Erdreich abtragen und Spezialisten Gesteins­schichten unter­halb des Hauses reinigen, kostet 30 000 Euro. Wer die Schelle vergaß, weiß keiner. Zahlen muss der Haus­eigentümer. Zum Glück ist er versichert.

Gewässerschaden-Haft­pflicht­versicherungen im Vergleich

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt die Jahres­beiträge von 43 Gewässerschaden-Haft­pflicht­policen für unter- und ober­irdische Tanks mit 3 000, 5 000 und 10 000 Liter Fassungs­vermögen. Die Versicherungs­summen reichen von 3 bis 50 Millionen Euro.

Tipps. Die Versicherungs­experten der Stiftung Warentest sagen, wie Sie durch einen Vertrags­wechsel viel Geld sparen und in welchen Fällen Haus­eigentümer, die ober- und unter­irdische Tanks nutzen, auf ihre Privathaft­pflicht­versicherung zurück­greifen können.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus Finanztest 9/2019.

Preise vergleichen lohnt sich

Der Vergleich der Gewässerschaden-Haft­pflicht­versicherungen lohnt, die Preis­unterschiede sind groß. Beim güns­tigsten Versicherer werden für einen ober­irdischen 3000-Liter-Öltank 23 Euro Jahres­beitrag fällig, beim teuersten stolze 119 Euro – bei gleicher Versicherungs­summe. Ein unter der Erde liegender 10 000-Liter-Tank lässt sich im güns­tigsten Fall für 50 Euro im Jahr versichern, während die teuerste Police 281 Euro kostet (und dabei sogar eine nied­rigere Versicherungs­summe hat).

Öltanks regel­mäßig warten

Mängel kommen gerade bei älteren Anlagen durch­aus vor, zum Beispiel wenn ein Tank spröde und undicht wird. Auch Rohr­brüche, kleine Risse in den Leitungen oder verstopfte Entlüftungen kommen vor. Sind Probleme erkenn­bar, muss der Besitzer sie sofort sachgerecht reparieren lassen. Sonst wird der Tank zur tickenden Zeitbombe.

Tipp: In bestimmten Fällen zahlt auch die Private Haft­pflicht für Gewässerschäden. Unser Vergleich Privathaftpflichtversicherung zeigt, welche Policen Heiz­öltanks mitversichern.

Nutzer­kommentare, die vor dem 20. August 2019 gepostet wurden, beziehen sich auf eine frühere Unter­suchung.

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