Unser Rat

Bedarf prüfen. Wollen Sie Fahr­rad oder E-Bike für Diebstahl versichern, gibt es zwei Möglich­keiten: Sie können über Ihre Hausrat­versicherung alle Räder Ihres Haus­halts absichern. Alternativ schließen Sie eine spezielle Fahr­radversicherung für jedes Rad einzeln ab. Das empfiehlt sich bei teuren Rädern und in Städten mit hohem Diebstahlrisiko. Die Spezial­policen leisten nicht nur nach Diebstahl Ersatz, sondern zum Beispiel auch bei Vandalismus.

Tarif wählen. Für 500-Euro-Räder eignet sich der Bike-Assekuranz Sofort­schutz von P & P Pergande & Pöthe für jähr­lich 46 Euro. Die Lauf­zeit kann frei gewählt werden, der Beitrag verringert sich bei schadenfreiem Verlauf. Nach Diebstahl bekommen Sie ein Ersatz­rad, haben aber 10 Prozent Selbst­beteiligung. Für E-Bikes ab 2 500 Euro und 4 000 Euro gibt es güns­tigen Schutz für drei Jahre im Tarif Protect-a-bike von Derby Cycle. Er kostet jähr­lich 66 oder 100 Euro. Allerdings müssen Sie die Prämie für die Lauf­zeit in einem Betrag zahlen: 199 oder 299 Euro. Ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der Voll­kasko-Schutz von Krist. Er versichert alle relevanten Schäden, ist unbe­fristet und gilt auf Reisen welt­weit für drei Monate. Im Schadens­fall gibt es Geld.

Diebstahl melden. Entschädigung gibt es nur, wenn Sie die Vorgaben des Versicherers beachten. Melden Sie den Schaden umge­hend. Legen Sie die polizei­liche Anzeige und die Fahr­radrechnung vor. Manche fordern den Beleg vom Fahr­radschloss und den dazu­gehörigen Schlüssel.

Entschädigung erhalten. Die Höhe der Entschädigung und ob es Geld oder eine Sach­leistung gibt, hängt vom Tarif ab. Bei Erstattung zum Neuwert gibt es so viel, wie das geklaute Rad heute neu kosten würde. Zeit­wert bedeutet Erstattung zum Wert des abge­nutzten Rads.

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