Verfassungsbeschwerden Meldung

Ein Opernsänger zog vor das Bundesverfassungsgericht, weil er die Kosten für den Arbeitsweg mehrmals am Tag als Werbungskosten abziehen wollte. Das Gericht lehnte ab (Az. 2 BvR 2085/03). Bereits der Bundesfinanzhof (BFH) urteilte, dass der Arbeitsweg mit 30 Cent pro Entfernungskilometer nur einmal zählt (Az. VI B 101/03).

Die Richter vom Bundesverfassungsgericht lehnten auch die Beschwerde einer Frau ab, die Kinderfreibeträge für das Kind ihrer Lebenspartnerin forderte (Az. 2 BvR 1143/ 04). Die Freibeträge können nur Eheleute für ihre ehelichen – auch für adoptierte – Kinder beantragen, hatte der BFH zuvor entschieden (Az. VIII R 88/00).

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