150 Verbraucherschutzorganisationen aus 28 Ländern haben in einer gemeinsamen Aktion im März das Internet nach dubiosen Angeboten durchsucht. Ins Visier genommen wurden solche Seiten, auf denen ungewöhnlich hohe Einkommen "nebenbei", durch "außergewöhnliche Geschäftsideen" oder Glücksspiele versprochen werden.

In Deutschland beteiligten sich der Verbraucherschutzverein und die Stiftung Warentest in Berlin an der Aktion. 14 Internetangebote fielen dabei hierzulande auf, sieben davon hat der Verbraucherschutz- verein mittlerweile abgemahnt.

Weltweit entdeckten die Verbraucherschützer mehr als 1.600 verdächtige Internetangebote. Alle auffälligen Anbieter haben inzwischen eine Mitteilung erhalten, dass sie unter Beobachtung stehen. Die beteiligten Verbraucherschutzorganisationen und -behörden wollen mit diesem gemeinsamen Schlag klarstellen, dass sie sich auch im grenzüberschreitenden Internet durchsetzen wollen und können.

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