Verbraucherschützer feiern vzbv-Jubiläum Meldung

Der bundesweit organisierte Verbraucherschutz feiert 50. Geburtstag. 1953 schlossen sich die einzelnen Verbände zur Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände e. V. (AgV) zusammen. Heute heißt der Dachverband der Verbraucherschutzorganisationen Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. (vzbv). Er ist vor allem für Verbraucherpolitik zuständig, achtet auf die Einhaltung von gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz der Verbraucher und versorgt die Mitgliedsverbände mit Informationen und Material. Doch auch Verbraucher finden unter www.vzbv.de viele nützliche Informationen und einen Überblick über Adressen und Angebote der Mitgliedsverbände.

Rat und Hilfe im Einzelfall

Die Information und Beratung im Einzelfall übernehmen allerdings die einzelnen Mitgliedsverbände. Mit zahlreichen Angeboten bieten sich vor allem die Verbraucherzentralen als Ansprechpartner an. Zu einer breiten Palette von Themen stehen Broschüren zur Verfügung. In geeigneten Konstellationen erarbeiten die Verbraucherzentralen Musterbriefe, mit deren Hilfe Verbraucher ihre Rechte geltend machen können. Schließlich und endlich gibts zu Themen wie Baufinanzierung oder Versicherungen individuelle Beratung.

Arbeit am Gesetzestext

Die Mitarbeiter des vzbv selbst achten vor allem darauf, dass die Interessen der Verbraucher bei Erlass und Änderung von Gesetzen nicht zu kurz kommen. In zahlreichen Verbraucherschutzregeln - etwa im Gesetz über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, im Verbraucherkreditgesetz oder auch im Vertragsrecht des Bürgerlichen Gesetzbuchs - hat die Arbeit von AgV und vzbv tiefe Spuren hinterlassen. Auch um die Einhaltung der gesetzlichen Regeln kümmert sich der vzbv. In zahlreichen Musterverfahren setzte der Verband Verbote verbraucherfeindlicher Praktiken durch.

Sorge um Finanzierung

Trotz aller Erfolge im Dienste der Verbraucher haben der Dachverband und seine Mitglieder auch Sorgen. Grund: Die Zuschüsse, mit denen die Verbraucherschützer einen Teil ihrer Arbeit finanzieren, sind in den letzten Jahren deutlich gekürzt worden. Die Verbraucherzentralen mussten bereits eine ganze Reihe von Außenstellen wieder schließen. Die Gebühren für telefonische oder persönliche Beratung oder die Erlöse aus dem Verkauf von Informationsmaterial reichen bei weitem nicht aus, um die Kürzungen der Zuschüsse auszugleichen.

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