Verbraucherrechte Wann Sie Zahlungen für lahmes Internet kürzen dürfen

Verbraucherrechte - Wann Sie Zahlungen für lahmes Internet kürzen dürfen
Schne­ckentempo. Ist die Internet­verbindung schlecht, muss der Provider künftig handeln – oder eine Kündigung akzeptieren. © Getty Images / Bastian Weltjen

Ab Dezember können Kundinnen und Kunden den Preis mindern oder den Vertrag kündigen, falls ihr Internetanbieter nicht das zugesagte Surftempo liefert. test.de informiert.

Das sind die neuen Regeln

Erst testen. Laut Bundes­netz­agentur müssen unzufriedene Kunden die Geschwindig­keit unter breitbandmessung.de zwei Tage je zehnmal testen, also insgesamt zwanzigmal.

Dann handeln. Zahlungen kürzen oder kündigen dürfen Sie, falls mindestens einer dieser Mängel vorliegt:

  • Pro Mess­tag werden nicht mindestens einmal 90 Prozent des versprochenen Maximaltempos geliefert.
  • Das mitunter ausgelobte Minimaltempo wird an beiden Tagen mindestens einmal unter­schritten.
  • Das normaler­weise zur Verfügung stehende Tempo wird bei weniger als 90 Prozent der Messungen erreicht.

Preis runter – oder nachbessern

Der Anbieter kann dann entweder beim Tempo nachbessern oder ein dauer­haft güns­tigeres Angebot machen. Weitere Details stehen auf der Website bundesnetzagentur.de.

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