Mehr Schlagkraft für den Verbraucherschutz verspricht der im November gegründete "Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände ­ Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.". Während die Verbraucherzentralen der Länder für Beratung und Information zuständig bleiben, soll der Verband Verbraucherinteressen auf Bundes- und EU-Ebene enger als bisher bündeln und vertreten. Die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände (AgV), der Verbraucherschutzverein (VSV) und die Stiftung Verbraucherinstitut (VI) werden Mitte 2001 im neuen Verband aufgehen, der vom Bund 15 Millionen Mark im Jahr erhält. Die drei Organisationen bekamen bislang zusammen 12 Millionen Mark. Vorstand soll die ehemalige Umweltministerin von Schleswig-Holstein Edda Müller werden.

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