Verbraucher­informations­gesetz Meldung

Sind bei Bio-Eiern die Dioxin-Grenz­werte über­schritten? Geht es beim Lieblings­franzosen um die Ecke hygie­nisch zu? Verbraucher haben das Recht zu erfahren, was die Lebens­mittel­über­wachung bei ihren Kontrollen von Restaurants und Lebens­mitteln heraus­findet. Seit September geht das mit dem neuen Verbraucher­informations­gesetz schneller, umfassender und güns­tiger. Behörden geben nicht nur Auskunft zu Lebens­mitteln, sondern auch zu Haus­halts­geräten, Artikeln für Heim­werker und Möbeln. Der Verbraucher kann nach allem fragen, was Behörden über­wachen: Lebens­mittel, Geräte, Kleidung, Spielzeug, deren Herstellung und Inhalts­stoffe. Solche Auskünfte können Verbraucher jetzt auch formlos per E-Mail und Telefon verlangen. Ebenfalls neu: Die betroffenen Unternehmen, also zum Beispiel das Lieblings­restaurant, können sich nicht mehr so leicht auf Berufs- und Geschäfts­geheim­nisse berufen. Außerdem sind die Auskünfte jetzt kostenlos – zumindest dann, wenn sie einen Verwaltungs­aufwand von 250 Euro nicht über­steigen. Tun sie es doch, muss die Behörde vorab über die Kosten informieren. Anfragen zu Rechts­verstößen sind sogar bis zu 1 000 Euro Verwaltungs­aufwand kostenfrei (mehr zu giftigen Substanzen, siehe: „Chemische Substanzen“)

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