Ventilatoren im Test

Zugluft: Vier Fragen an den Gesund­heits­experten

05.06.2020

Drückt die sommerliche Hitze, ist ein frischer Wind zunächst einmal angenehm. Doch was, wenn man etwa bei geöff­neten Fens­tern über einen längeren Zeitraum Zugluft ausgesetzt ist? Oder der Ventilator direkt neben dem Schreibtisch steht? Im Gespräch mit test.de erklärt Martin F.J. Bauer, Fach­arzt für Allgemeinmedizin, welche gesundheitlichen Auswirkungen das haben kann – und welche Alternativen es für hitze­geplagte Menschen gibt.

Ventilatoren im Test Testergebnisse für 18 Ventilatoren 06/2020

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Inhalt

Kann Zugluft der Gesundheit schaden?

Sitzt jemand dauer­haft im Durch­zug, kann das zu Muskel­verspannungen führen. Trifft zum Beispiel der Luft­zug auf den ungeschützten Hals, kann dort nach einiger Zeit die Haut­temperatur sinken. In der Folge können die darunter liegenden Muskeln auskühlen und sich verspannen. Das Ergebnis ist dann ein steifer Hals.

Kann Zugluft auch Erkältungen verursachen?

Nur der Zug reicht nicht, um sich zu erkälten. Ist aber zum Beispiel die Immun­abwehr bereits herab­gesetzt und jemand verkühlt sich im Durch­zug, kann es zu einer Erkältung kommen – voraus­gesetzt, es ist ein Virus vorhanden. Denn das Virus macht krank, nicht die Zugluft.

Warum kann es gerade bei dauer­haft leichter Zugluft zu Muskel­verspannungen kommen?

Bei einer starken, kalten Windböe stellen sich die Hautgefäße eng und der Körper versucht die Wärme zu halten. Hat sich die Haut hingegen an einen leichten Luft­zug gewöhnt, funk­tioniert dieser Schutz­mecha­nismus nicht mehr. Der Körper bleibt unge­schützt.

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Wie lassen sich Ventilatoren am besten nutzen?

Ventilatoren sind eine Möglich­keit, sich bei sommerlichen Temperaturen in Innenräumen etwas Erleichterung zu verschaffen. Um nicht dauer­haft im Luft­zug zu sitzen, besteht zum Beispiel die Möglich­keit das Gerät etwas weiter entfernt im Raum aufzustellen und die Schwenk­automatik einzuschalten. Hat sich die Außen­luft über Nacht abge­kühlt, empfiehlt es sich zudem morgens die Innenräume zu lüften. Auch hilft es, seine Hand­gelenke und die Innen­seiten der Unter­arme ab und zu im Wasch­becken mit Wasser zu kühlen.

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