Wer auf Fleisch verzichtet, hat bis zu zwölfmal mehr Salizylsäure im Körper. Das zeigt eine Studie der schottischen Universität Dumfries, bei der das Blut von Vegetariern mit dem von Durchschnittsessern verglichen wurde. Salizylsäure ist ein schmerzlindernder, gerinnungs- und entzündungshemmender Stoff, der zum Beispiel in dem Medikament "Aspirin" steckt. Ihm wird nachgesagt, dass er in geringer Dosierung möglicherweise vor Darmkrebs und Herzerkrankungen schützen kann. Für die hohen Salizylwerte im Blut der Vegetarier ist, so die Forscher, wahrscheinlich deren obst- und gemüsereiche Kost verantwortlich. Denn Salizylsäure kommt als sekundärer Pflanzenstoff in Spuren auch im Grünzeug vor.

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