Das Bundesfinanzministerium fährt dem Bundesfinanzhof (BFH) in die Parade: Es weist die Behörden an, die Entscheidung des BFH zu variablen Zinspapieren (Floater) nicht anzuwenden. Die obersten Richter hatten entschieden, dass ein Anleger, der im Juni 1993 Floater im Wert von 80.000 australischen Dollar gekauft hatte, die erzielten Währungsgewinne bei Einlösung zum Ende der Laufzeit im Juni 1997 nicht versteuern muss (Az. VIII R 28/99).

Tipp: Will die Verwaltung auch nicht im Sinne der BFH-Entscheidung verfahren, kann es sich lohnen, hartnäckig zu bleiben. Möglicherweise entscheidet der BFH erneut im Sinne der Anleger.

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