Valentins­tag Meldung

Rosen haben gern viel Platz.

Heute ist Valentins­tag. Hundert­tausende Blumen­sträuße werden der oder dem Liebsten über­reicht. Damit die Freude daran länger anhält, haben wir ein paar Tipps zusammen­gestellt. Übrigens: Ein Strauß Blumen bringt Farbe in graue Wintertage – Sie dürfen sich also ruhig auch selbst damit beschenken.

Fester Stiel

Wählen Sie Blumen mit leicht geöff­neten Blüten. Bei ihnen ist die Wahr­scheinlich­keit am größten, dass sie schön aufblühen. Der Stiel unter der Blüte sollte fest sein.

Schön schräg

Die Stiele mit einem scharfen Messer schräg anschneiden – Scheren quetschen die Blumen und verstopfen die feinen Kanäle im Stängel. Entfernen Sie etwa drei bis fünf Zenti­meter vom Stängel sowie die unteren Blätter und Triebe, die im Wasser faulen würden. Dornen bei Rosen dranlassen: Durch jede Verletzung können Bakterien eindringen.

Lauwarm statt eisig

Nach dem Anschneiden gehört der Strauß sofort ins Wasser. An der Luft verschließen sich die Pflanzenporen schnell. Die meisten Blumen mögen lieber hand­warmes statt kaltes Wasser. Nur Tulpen und Narzissen stehen auf kühles Nass.

In eine große, saubere Vase

Das passende Gefäß besitzt eine ausreichend große Öffnung. Stehen die Stiele zu gedrängt, können sie faulen. Vor allem Rosen mögen Platz. Die Vase sollte gründlich gereinigt werden, sonst lassen Bakterien den Strauß schnell verwelken.

Ausreichend Wasser

Die richtige Menge Wasser unterscheidet sich: bei Sträußen die Vase etwa bis zur Binde­stelle befüllen, bei losen Blumen zu zwei Dritteln, bei Gerbera und Tulpen nur zu einem Drittel.

Praktisches Pulver

Mit Frisch­halte­mittel halten Blumen länger. Meist reicht das Probetütchen aus dem Blumen­laden aus. Das Pulver verlang­samt unter anderem das Bakterien­wachs­tum. Auf Haus­mittel sollten Blumenfreunde dagegen verzichten: Kupfermünzen, Limonade und Aspirin wirken nicht oder fördern, wie etwa Zucker, die Fäulnis.

Kühl stellen

Sträuße mögen es kühl. Heizungs- und Zugluft sowie direkte Sonne können ihnen schaden. Ungünstig ist auch die Nähe zur Obst­schale: Die Reifegase – Ethylen – der Früchte lassen Blumen schneller altern.

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