VR-Brillen

Das ist „Augmented Reality“: Einblenden statt abschotten

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Inhalt

Parallel zur virtuellen Realität (VR) arbeiten IT-Unternehmen mit einem verwandten Konzept: Augmented Reality (AR) – eng­lisch für erweiterte Realität. Während VR-Brillen den Nutzer von seiner realen Umge­bung abschirmen, um ihn komplett in Schein­welten abtauchen zu lassen, geht es bei Augmented Reality darum, die Wahr­nehmung der realen Welt um Informationen zu ergänzen. Hierfür werden etwa über teil­trans­parente Spiegel Daten ins Blick­feld des Nutzers projiziert.

In Cock­pits und Helmvisieren von Kampf­flugzeugen gibt es das schon länger. Inzwischen ist es auch in manchen Autos anzu­treffen, wo etwa die Geschwindig­keit oder Navigations­pfeile in die Wind­schutz­scheibe gespiegelt werden. Die Daten­brillen Google Glass und Microsoft HoloLens nutzen solche Projektions­techniken für trag­bare Anwendungen. Diese werden allerdings nicht im Massenmarkt vertrieben.

Für jedermann zugäng­lich sind einfachere Smartphone-Lösungen. Da wird die Zusatz­info nicht direkt ins Blick­feld einge­blendet, sondern auf dem Bild­schirm ins Live­bild der Handykamera. Ein prominentes Beispiel ist das Spiel Pokémon Go, das virtuelle Monster in ein Abbild der realen Umge­bung montiert. Dass reale Orte und Menschen mit digitalen Daten verknüpft werden, macht AR reizvoll für Nutzer wie Anbieter. Denn so lässt es sich nahtlos in den Alltag integrieren. Es sind zahllose Anwendungen denk­bar, die Nutzer mit Informationen über ihre Umge­bung aus digitalen Reise­führern, Enzyklopädien oder sozialen Netz­werken versorgen.

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Pedi015 am 25.02.2021 um 13:14 Uhr
Aktualität?

Seit dem o.a. Artikel hat sich die Technik und vor allem auch das Angebot weiterentwickelt bzw. vergrößert, wie eine kurze Recherche bei einem großen Online-Händler erkennbar ist.
Wie wäre es, in nächster Zeit einmal einen Vergleichstest durchzuführen? Gerade wenn ein Urlaub im Ausland schwierig zu planen ist, wie derzeit, könnten sich viele Menschen mit der Anschaffung einer VR-Brille anfreunden, um wenigstens virtuell in weit entfernte Gegenden eintauchen zu können. Da könnte ein aktueller Test bei der Entscheidung durchaus hilfreich sein.

andrea0818 am 18.07.2019 um 10:11 Uhr
VR-Brillen verursachen bei mir Kopfschmerzen

Ich stimme diesem Test zu. Ich habe diese VR-Brillen einmal auf einer Elektronikmesse ausprobiert. Ich habe leichte Kopfschmerzen gekriegt und Schwindelig wurde mir auch. Sicherlich kann diese Technik z.B. im Bereich der Produktion von Automobilen sehr hilfreich sein, um beispielweise die Amaturen zu prüfen. Ob diese Technologie jedoch für die private Anwendung so gut geeignet ist, dass wird die Zeit zeigen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 15.05.2017 um 09:21 Uhr
Eigenwerbung

@widola: Vielen Dank für den Hinweis. (AK)

widola am 14.05.2017 um 10:13 Uhr
Eigenwerbung

Eigenwerbung auf YouTube -was soll das?

SigismundRuestig am 23.11.2016 um 19:48 Uhr

Kommentar vom Administrator gelöscht. Grund: Schleichwerbung