VIP-Medienfonds Meldung

Die Commerzbank und die Bayerische Hypo- und Vereinsbank machen Anlegern des VIP-4-Medienfonds ein weitreichendes Vergleichsangebot. Die VIP-Fonds waren in Schieflage geraten, nachdem ihre ehemaligen Geschäftsführer im Jahr 2007 wegen Steuerhinterziehung zu Haftstrafen verurteilt worden waren. Daraufhin hatten zahlreiche Anleger, die eigentlich über die Fonds in aussichtsreiche Filmproduktionen investieren wollten, gegen die beteiligten Banken geklagt.

Nun können Anleger, die den Fonds VIP 4 über die Commerzbank gezeichnet haben, ihr Kapital größtenteils zurückerhalten. Für den Fonds VIP 3 wird an einer ähnlichen Lösung gearbeitet.

Das Angebot gilt auch für Anleger, die selbst nicht geklagt haben. Die Bremer Kanzlei für Wirtschafts- und Anlagerecht Ahrens und Gieschen (KWAG), die rund 1 500 Anleger der VIP-Fonds vertritt, hält das Ergebnis „für so gut, dass wir es Ihnen in jedem Fall anbieten wollen“.

Anleger werden von den Banken schriftlich informiert. Details finden sie auf www.kwag-recht.de.

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