VDax Meldung

Je niedriger der VDax, desto geringere Schwankungen des Dax erwarten Anleger.

Je niedriger der VDax, desto geringere Schwankungen des Dax erwarten Anleger.

An den deutschen Aktienmärkten herrscht reine Zuversicht. Diesen Schluss legt ein Blick auf den VDax nahe, der so tief steht wie zuletzt vor acht Jahren. Der VDax ist ein Gradmesser für die Nervosität an der deutschen Börse. Der Index beschreibt die so genannte Volatilität und zeigt an, welche Kursschwankungen die Marktteilnehmer in naher Zukunft erwarten.

Der VDax hat sich in den vergangenen Jahren meist gegensätzlich zum Dax entwickelt. Sein höchstes Niveau erreichte er zwischen Ende 2002 und Frühjahr 2003, als die deutschen ­Aktienindizes am Boden waren. Der niedrige Stand des VDax signalisiert, dass zurzeit kaum jemand mit starken Kursrückschlägen rechnet.

Tatsächlich war der Dax in den vergangenen Monaten sehr stabil. Anleger, denen immer noch der Schrecken der zurückliegenden Börsenkrise in den Gliedern sitzt, können also Zuversicht schöpfen. Allerdings hat der VDax ein Problem: Auf einen plötzlichen Crash reagiert er erst, wenn es für Anleger zu spät ist.

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