Streitet sich ein Arbeitnehmer auf dem Arbeitsweg mit einem anderen Verkehrsteilnehmer und wird dabei verletzt, zahlt die gesetzliche Unfallversicherung nicht. Ein Radfahrer fühlte sich auf dem Heimweg nach der Arbeit von einem Auto bedrängt. Er stellte sich an der nächsten Ampel quer vor das Auto. Nachdem dessen Fahrer ausgestiegen war, rollte das Auto los und brach dem Radfahrer das Bein. Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen wertete den Streit als Unterbrechung des Heimwegs von der Arbeit, um eigenwirtschaftliche Interessen zu verfolgen (Az. S 5 U 298/08; nicht rechtskräftig).

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