Einen Kauf im Internet darf der Kunde stets widerrufen, auch wenn das Geschäft verboten war. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden (BGH, Az. VIII ZR 318/08). Geklagt hatte eine Kundin, die aufgrund der Fernabsatzregeln den Kauf eines verbotenen Radarwarngeräts widerrufen hatte und rund 1 000 Euro zurückforderte. Zu Recht wie der BGH meinte. Die Forderung sei berechtigt, obwohl die Kundin wusste, dass der Kauf des Geräts sittenwidrig war.

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