Widerruft eine geschiedene Frau ihre Zustimmung zum Realsplitting und erfährt das Finanzamt des Exmanns erst später davon, kann es den bestandskräftigen Steuerbescheid des Manns im Nachhinein ändern. Gegen dieses Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz (Az. 6 K 1481/06) hat der Mann, der den Unterhalt für seine Exfrau nicht mehr als Sonderausgaben absetzen konnte, Revision beim Bundesfinanzhof eingelegt (Az. XI R 48/06).

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