Wird ein Beamter wegen Dienstun­fähig­keit vor seinem 63. Lebensjahr in den Ruhestand versetzt, muss er Abstriche bei seiner Pension hinnehmen. Die volle Pension gibt es nur, wenn ein Dienstunfall Ursache für die Dienst­un­fähigkeit sei, urteilte das Verwaltungsgericht Stuttgart (Az. 12 K 1044/08, nicht rechtskräftig).

Für jedes Jahr, das dem dienstunfähigen Beamten fehlt, werden 3,6 ­Prozent von der Pension abgezogen. ­Gekürzt werden maximal 10,8 Prozent, auch wenn jemand früh geht.

Geklagt hatte eine Realschullehrerin. Sie war mit 57 Jahren aus Krankheitsgründen vorzeitig in den Ruhestand ­gegangen. Statt 2 390 Euro Pension im Monat erhält sie nur 2 130 Euro.

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