Arbeitnehmer können Tage, an denen sie mit dem Auto zur Arbeit gefahren sind, und solche, an denen sie öffentliche Verkehrsmitteln genutzt haben, mit dem Finanzamt getrennt abrechnen.

Haben sie wie in einem Fall vor dem Finanzgericht München an 47 Tagen für Fahrkarten rund 123 Euro ausgegeben, können sie die Summe als Werbungskosten absetzen, wenn die Kilometerpauschale weniger bringt. Zusätzlich muss das Finanzamt die mit dem Auto gefahrenen Entfernungskilometer an den restlichen Tagen mit Pauschalen abrechnen. Das Verfahren geht beim Bundesfinanzhof weiter (Revision, Az. VI R 40/04).

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