Zahlt ein Arbeitgeber für einen Arbeitnehmer, der vorzeitig in Ruhestand geht, Beiträge in eine Direktversicherung, kann er diese pauschal mit nur 20 Prozent versteuern. Das geht auch, wenn der Vertrag weniger als fünf Jahre läuft, urteilte das Finanzgericht Baden-Württemberg (Az. 7 K 175/99). Entscheidend ist, dass der Versicherer im Todesfall mehr zahlen muss, als an Deckungskapital zu Verfügung steht. Endgültig muss dazu nun der BFH entscheiden (Az. VI R 9/03).

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