Kommt es zu einem Unfall, weil ein Auto gegen die offene Tür eines parkenden Wagens fährt, wird der Schaden in aller Regel geteilt. Das gilt nach Ansicht des Bundesgerichtshofes selbst dann, wenn sich der Fahrer des stehenden Autos gerade in den Wagen gebeugt hat, etwa um einem Kind zu helfen, und den Verkehr nicht beobachten konnte. Auch dann hat er Sorgfaltspflichten und muss eine Gefährdung anderer ausschließen (Az. VI ZR 316/08).

Dieser Artikel ist hilfreich. 270 Nutzer finden das hilfreich.