Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat einen Prozess wegen irreführender Gewinnspielwerbung gegen das Werbeunternehmen Gut & Günstig mit Sitz in den Niederlanden gewonnen. Das Landgericht Hannover verurteilte Gut & Günstig dazu, den in einer Werbung versprochenen Geldgewinn an eine Verbraucherin auszuzahlen (Az. 17 O 320/02). Diese hatte per Post eine Gewinnzusage von rund 38 000 Euro erhalten. Dort hieß es: „Hiermit teilen wir Ihnen mit, dass Sie auszahlungsberechtigt sind.“

Die Verbraucherin, die das Geld erfolglos verlangt hatte, zog vor den Kadi. Die Richter gaben ihr Recht. Nach ihrer Ansicht erweckt die Formulierung in der Gewinnzusage den Eindruck, dass die Adressaten tatsächlich Anspruch auf Gewinn hätten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Dieser Artikel ist hilfreich. 27 Nutzer finden das hilfreich.