Anlagevermittler müssen Kunden vor dem Investment ungefragt auch erklären, ob und wie sie da wieder herauskommen. Das entschied das Landgericht Bautzen (Az. 2 O 426/02).

Geklagt hatten Anleger, denen die FG Finanz-Service AG die Dreiländerfonds DLF 97/22 und DLF 97/26 verkauft hatte. Sie glaubten, sie könnten später einfach wieder aussteigen. Dass dies bei geschlossenen Immobilienfonds kaum geht, hatte der Vermittler nicht gesagt. Die Anleger mussten ihre Beteiligung verlustreich auf dem Zweitmarkt verkaufen. Den Schaden trägt der Vermittler.

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