Händler müssen die Bedingungen von Sonderaktionen in der Werbung klar angeben. Der Bundesgerichtshof hat die Reklame eines Stuttgarter Elektromarktes für wettbewerbswidrig erklärt, in der ein Preisnachlass von 19 Prozent für einen bestimmten Tag versprochen wurde. Was der Händler verschwiegen hatte: Der Nachlass sollte nur für vorrätige Ware gelten – nicht für Ware, die bestellt wird. Die Richter fanden die Werbung zu undurchsichtig und untersagten sie (Az. I ZR 195/07).

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