Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt nicht, wenn ein Arbeitnehmer auf dem Arbeitsweg einen Zwischenstopp einlegt und dann verunglückt. Sie muss selbst dann nicht für Schäden aufkommen, wenn er bei dem Zwischenstopp die eigene Wohnung aufsucht, entschied das Bundessozialgericht (Az. B 2 U 11/08 R). Ein Nachtarbeiter duschte nach der Arbeit schnell zuhause, bevor er sich wegen unzumutbaren Baulärms in der Wohnung seines Bruders schlafen legen wollte. Auf dem Weg dorthin erlitt er einen Verkehrsunfall.

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