Fährt ein Ehepartner nach einem Umzug zwei Stunden weniger und der andere ­eine Dreiviertelstunde länger zur Arbeit, darf das Finanzamt beide Fahrzeiten nicht miteinander verrechnen. Der Partner, der zwei Stunden weniger zur Arbeit unterwegs ist, kann Umzugskosten, die er selbst gezahlt hat, als Werbungskosten absetzen. Das gilt jedenfalls dann, wenn der andere innerhalb von vier Jahren am neuen Wohnort einen Arbeitsplatz findet und dadurch ebenfalls nicht mehr so lange zur Arbeit unterwegs ist (Finanzgericht Köln, Az. 15 K 4557/99, Revision beim BFH, Az. VI R 56/02).

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