Ein Vermögensverwalter muss einem Anleger die Hälfte seines Schadens in Höhe von 135 000 Euro ersetzen, den er mit spekulativen Börsentermingeschäften erlitten hat. Das hat das Kammergericht Berlin entschieden (7 U 201/04). Der Vermittler hätte über die extremen Gebühren für die Kapitalanlage aufklären müssen. Sie sind so hoch, dass sie binnen kurzer Zeit das gesamte Anlagekapital auffressen können.

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