Ein Passagier, der nach einem Langstreckenflug ein Blutgerinnsel – eine Thrombose – hat, kann von der Fluggesellschaft keinen Schadenersatz gemäß dem Warschauer Abkommen verlangen. Nach den Regeln für die internationale Luftfracht müsste es sich um einen Unfall, also ein plötzliches, örtlich und zeitlich bestimmtes Ereignis, handeln. Eine Thrombose werde aber durch das Zusammenspiel mehrerer Gründe ausgelöst (Oberlandesgericht Frankfurt/M., Az. 23 U 243/01).

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