Ein Fußgänger, der bei Dunkelheit auf dem Gehweg stürzte, bekommt Schaden­ersatz von der Stadt. Das hat das Landgericht München I im Fall eines Mannes entschieden, der über einen 30 Zentimeter hohen Absperrklotz gestürzt war und sich den Arm brach. Weil der Klotz nicht beleuchtet und nicht farblich gekennzeichnet war, durfte der Fußgänger von der für den Weg verantwortlichen Stadt 4 500 Euro Schmerzensgeld als Schadenersatz fordern. Zur Hälfte trage er aber eine Mitschuld, meinte das Gericht. Im Dunkeln sei Vorsicht geboten (Az. 25 O 9420/08).

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