Das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein weigert sich in einem Urteil zu „Schrottimmobilien“, der verbraucherfreundlichen Rechtsprechung des Zweiten Senats des Bundesgerichtshofs zu folgen (BGH, Az. II ZR 397/02).

Es geht um Anleger, die mit einem Bankkredit Anteile an einem geschlossenen Immobilienfonds gekauft und ­später wegen betrügerischer Machenschaften der Fondsinitiatoren einen Schadenersatzanspruch gegen die ­Initiatoren haben. Die Oberlandesrichter entschieden – anders als der BGH –, dass der Anleger dennoch den Kredit an die Bank zurückzahlen müsse. Die Auffassung des BGH sei mit Gesetz und Verfassung nicht vereinbar. Die Revision ist zugelassen (Az. 5 U 162/01).

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