Wegen fehlerhafter Anlageberatung muss die MLP Finanzdienstleistungen AG und die MLP Bank AG einer Anlegerin 114 000 Euro Schadenersatz zahlen. Das hat das Landgericht Heidelberg entschieden (Az. 3 O 261/03, nicht rechtskräftig.)

Ein MLP-Berater hatte der Anlegerin anlässlich einer Immobilienübertragung an ihren Sohn empfohlen, die Immobilie an ihren Sohn zu verkaufen. Der Erlös sollte unter anderem in Wertpapiere der Fondsvermögensverwaltung der MLP investiert werden. Mit der Rendite sollten die Kreditzinsen für das zur Finanzierung der Immobilie aufgenommene Immobiliendarlehen des Sohnes bezahlt werden. Das ging jedoch schief, da es sich um ein äußerst spekulatives Investment handelte. Das jedoch wurde MLP-Anlegern so wie jetzt auch der Frau häufig verschwiegen, erklärte Henning Leitz von der Kanzlei Rotter Rechtsanwälte.

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